Wo das Geld besonders locker sitzt ...
Donnerstag, 20.09.2018

Wo sitzt das Geld besonders locker?

Manche Ausgaben sind nötig, andere wiederum nicht unbedingt. Wir haben nachgefragt, wofür gerne Geld ausgegeben wird.

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Ob die Miete oder Nahrungsmittel: Im Leben gibt es Ausgaben, die einfach nötig sind. So beliefen sich die durchschnittlichen monatlichen Kosten eines privaten Haushalts fürs Wohnen in Deutschland im Jahr 2016 auf beispielsweise 877 Euro. Für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren gab der Durchschnittshaushalt 342 Euro aus, die Aufwendungen für das eigene Auto beziehungsweise den öffentlichen Personennahverkehr schlugen immerhin noch mit 342 Euro zu Buche.

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Doch natürlich musste nicht der ganze Betrag von 2.480 Euro, den jeder Haushalt im Jahr 2016 durchschnittlich monatlich zur Verfügung hatte, für unvermeidbare Ausgaben aufgewendet werden. Jeder zehnte Euro floss in die Kategorie Freizeit, Unterhaltung und Kultur. Das kann der Besuch eines Freizeitparks mit der Familie sein, die Fahrt zum Auswärtsspiel des Lieblingsfußballvereins oder der Kauf von Theaterkarten.

Wo sitzt das Geld besonders locker? Wir haben nachgefragt.

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Viele Menschen kaufen aber auch oft Dinge, die sie – wenn sie ganz ehrlich sind – gar nicht benötigen. Eine Kleinigkeit aus der Drogerie, ein zweites Stück Sahnetorte im Café, das fünfte Paar Ballerinas im Schuhgeschäft: Einzeln betrachtet erscheinen die ausgegebenen Beträge gering, in der Gesamtsumme machen sie sich jedoch schnell bemerkbar. Gibt man in einer Arbeitswoche täglich nebenbei nur fünf Euro aus, ergibt das in einem Monat bereits eine Summe von 100 Euro.

Woher kommt dieser kleine Kaufrausch zwischendurch? In der Regel möchte man sich für etwas belohnen. Jeder Einkauf sorgt für ein kleines Hochgefühl, und wer sich regelmäßig eine kleine „Sünde“ gönnt, genießt das Leben und ist glücklicher. Das zumindest glauben wir. Doch nicht nur das Geldausgeben kann Menschen ein Lächeln auf die Lippen zaubern, auch das Sparen hat dieses Potenzial.

Das hat der US-amerikanische Psychologe Wilhelm Hofmann von der Universität Chicago bereits vor geraumer Zeit in einer Studie belegt. Diese zeigt: Je besser die Teilnehmer sich selbst unter Kontrolle hatten, desto zufriedener waren sie mit ihrem Leben. Die Unterdrückung eines Kaufimpulses beziehungsweise das Sparen und Investieren in die Zukunft können also durchaus glücklich machen.

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