Soll ich oder soll ich nicht?
Mittwoch, 22.08.2018

Soll ich oder soll ich nicht?

Eine Wahl zu treffen ist manchmal gar nicht so leicht. Das gilt besonders bei wichtigen Dingen wie den eigenen Finanzen.

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Was soll ich tun? Diese Frage stellen wir uns jeden Tag unzählige Male. Ob Marmelade oder Käse auf das Frühstücksbrötchen kommt, ist schnell entschieden. Schwieriger wird es, wenn wir viele Möglichkeiten zur Wahl haben, oder bei besonders wichtigen Dingen wie den eigenen Finanzen. Geht es Ihnen auch so? Unsere fünf Tipps helfen Ihnen dabei, sich zu entscheiden.

Mit Freunden reden

Niemand kennt Sie besser als die Menschen aus Ihrem direkten Umfeld. Und doch haben die Freunde meist genug Abstand, um die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Hören Sie sich ihre Meinungen an, tauschen Sie sich aus und bleiben Sie dabei so offen wie möglich für die Ansichten anderer. Mit der Hilfe guter Freunde fällt das Treffen einer Entscheidung sicher leichter.

In die Zukunft schauen

Häufig messen wir einer Entscheidung im Vorfeld ein viel zu großes Gewicht bei, was uns in der Regel Druck und Stress verspüren lässt. Aber nur eine Handvoll Entscheidungen im Leben sind wirklich von tragender Bedeutung. Begeben Sie sich vor Ihrer nächsten Entscheidung doch mal auf eine gedankliche Zeitreise: Wie denken Sie über Ihre Entscheidung in zehn Minuten? In zehn Monaten? In zehn Jahren? Was jetzt gerade schwer auf Ihren Schultern wiegt, hat in Relation gesehen vermutlich viel weniger Einfluss auf Ihre Zukunft, als Sie vielleicht gedacht haben.

Stichtag festlegen

Oft zwingen uns Fristen dazu, bestimmte Dinge bis zu einem vorgegebenen Tag erledigt zu haben – beispielsweise bei der Abgabe einer Bewerbung. Nutzen Sie diese Option doch auch und legen Sie einen Stichtag fest, bis zu dem Sie eine Entscheidung getroffen haben wollen. Das schafft Verbindlichkeit und sorgt dafür, dass Sie sich nicht ewig drücken.

Entscheidungshilfen nutzen

Wer die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten hat, kann als Entscheidungshilfe die Technik der Affektbilanz nutzen. Dafür malen Sie zu jeder Möglichkeit eine Plus- und eine Minus-Skala, die von 0 bis 100 reicht. Dann setzen Sie spontan Kreuze: Auf welchem Wert liegt jeweils das positive und das negative Gefühl, das mit der jeweiligen Option verbunden ist? Anschließend analysieren Sie die rationalen Gründe für Ihre Bewertung. Dabei prüfen Sie, ob sich bei einer der Varianten das Plus-Minus-Verhältnis so verändern lässt, dass eine Handlungstendenz entsteht – also sich eine Möglichkeit positiver darstellt als die andere. So hilft Ihnen diese Technik, Ihre spontane Gefühlswelt mit rationalen Argumenten in Einklang bringen.

Soll ich oder soll ich nicht?

Rat bei einem Experten holen

Eine Entscheidung zu treffen – das kann Ihnen keiner abnehmen. Den Weg dorthin müssen Sie aber nicht alleine gehen. Neben Freunden und Familie stehen Ihnen auch Fachleute zur Seite, die Sie nach Ihren Bedürfnissen beraten. Bei Entscheidungen rund um die Geldanlage stehen Ihnen die Finanzexperten in der Bank gerne mit ihrem Wissen zur Verfügung. So können Sie umfassend informiert und mit gutem Gefühl eine Entscheidung treffen.

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